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  Chronik SV H 
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Vereinschronik SV 1922 Herringen e.V.


Im Jahre 1922 trafen 10 Herringer Bürger zusammen und riefen den Spielverein Herringen von 1922 (HSV) ins Leben.

Aus kleinsten, heutzutage primitiv anmutenden Verhältnissen, ist bis zum Jahre 2003 ein Verein gewachsen,
der auch über den heimischen Raum hinaus sich große Anerkennung erworben hat.

Die ersten Spiele wurden auf besseren Bolzplätzen, zunächst auf dem Gelände des Schachtes Humbert und später an der Ostfeldstraße, ausgetragen. Bis 1927 stieg man über die 2.Bezirksklasse in die Kreisklasse auf.
Inzwischen hatte man den Spielbetrieb auf dem Platz hinter der Gaststätte Lohsträter aufgenommen
(heute Siedlung Heinrich Renninghoff Straße). Hier verblieb der HSV bis zum Jahre 1950.

Es begann eine neue Ära in der Vereinsgeschichte und wohl auch die Erfolgreichste.
Die Einweihung des ,,Glück Auf Stadions“  mit neuem Klubheim im Mai 1950. Das Eröffnungsspiel fand gegen den amtierenden Deutschen Meister VfR Mannheim statt. Das ging zwar mit 4:1 verloren, doch hatten 6000 Zuschauer Ihren Spaß an dieser Begegnung.

1952 dann der ersehnte Aufstieg in die Landesliga. Hier fanden Spiele gegen die Nachbarn Bockum Hövel, Altenbögge oder Bergkamen nicht selten vor 4000 bis 5000 Zuschauern statt. Hatten diese Vereine doch alle einen gemeisamen Hintergrund : Sie waren Produkte des heimischen Bergbaus.

1955/56 wurden die 5 Landesligen zu in zwei Verbandligen zusammengefasst. Mit dem 3.Tabellenplatz gelang dem HSV die Qualifikation problemlos.Im darauf folgenden Jahr stieg man allerdings ab, um erst 1962/63 wieder in die höchste Amateurklasse zurückzukehren. Dieser Aufenthalt im Amateuroberhaus dauerte 7 Jahre.
1969/70 stiegen die Blau Weißen in die Landesliga ab.
1976 war es dann erneut soweit: die Rückkehr in das Amateuroberhaus wurde gesichert durch eine außergewöhnliche Kameradschaft und mannschaftlichen Zusammenhalt.
1977/78 war das Jahr der Qualifikation für die Amateuroberliga Westfalen. Die Qualifikation wurde mit einem 15. Platz verpasst, man war zwar nicht abgestiegen, stand aber trotzdem das erste Mal in der Geschichte des Hammer Fußballs alleine an dessen Spitze.

Danach war die große zeit des Herringer Fußballs vorbei. Über Landesliga und Bezirksliga ging hinunter
bis in die Kreisliga A.
Der Niedergang des großen Herringer Fußballs ist auch Ausdruck eines Wandels in der heimischen Industrie.
Früher verdingten sich 80% der Spieler im heimischen Bergbau, heute sind es maximal 10%.
Geld regiert die Welt. Diesem Primat ist auch der SV Herringen unterworfen.

 

 



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